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Blick auf den Strand und die Bucht vom Platja de Formentor umgeben von Kieferwäldern.

Türkisblaues Wasser & malerische Buchten Die Top 10 schönsten Strände Mallorcas

Wenn Sie auf der Suche nach Strand und Meer sind, wird Mallorca Sie nicht enttäuschen. Auf rund 550 Kilometern Küstenlinie reiht sich eine Möglichkeit an die nächste. Ich habe meine Strandtasche gepackt und für Sie zehn Strände ausgekundschaftet, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wo gibt es die schönsten Strände auf Mallorca?

    Über die ganze Insel verteilt finden Sie schöne Strände und Buchten. Viele der bekanntesten und abwechslungsreichsten liegen im Osten, Nordosten und Süden der Insel.
  • Wo ist auf Mallorca das Meer am schönsten?

    Vielerorts schimmert das Wasser klar und sauber, zahlreiche Strände tragen die Blaue Flagge für gute Wasserqualität. Karibisch zeigt sich das Meer hauptsächlich im Süden, etwa bei Es Trenc.
  • Wo sind die ruhigsten Strände auf Mallorca?

    Zu den ruhigeren Orten zählen kleine Naturbuchten wie Cala Mitjana im Südosten oder der dörfliche Strand von Sant Elm im Westen.
  • Welche Strände sind für Familien auf Mallorca gut geeignet?

    Familienfreundlich sind vor allem Playa de Muro mit seinem sehr flachen Wasser und der ruhige Strand von Sant Elm. Beide bringen eine gute Infrastruktur mit und laden zu entspannten Strandtagen mit Kindern ein.

Auf zum Strand!

Sommer, Sonne, Strand, oder besser gesagt: sehr viel Strand. Genau darum soll es heute in diesem Beitrag gehen. Denn auf Mallorca gibt es über 200 Strände, egal ob im Norden oder im Süden der Insel, doch Strand ist nicht gleich Strand. Ich habe für Sie meine Top 10 Favoriten dabei, die teilweise kaum unterschiedlicher sein könnten. Ein Strand für den Familienurlaub mit feinem Sand und glasklarem Wasser, in dem die Kinder planschen können? Kein Problem. Oder doch lieber eine kleine, versteckte Bucht, ruhig gelegen, fast ein bisschen wie aus der Zeit gefallen? Auch das ist auf Mallorca möglich.

Die Insel zeigt auf ihrer gesamten Fläche und in ihrer landschaftlichen Vielfalt, wie abwechslungsreich Küste sein kann, oft mehr, als man es auf den ersten Blick erwarten würde. Und für echtes Karibik-Flair müssen Sie keine weite Reise auf sich nehmen. Türkisblaues Wasser, helle Sandstrände und diese besondere Leichtigkeit finden Sie auch hier. Schnappen Sie sich Ihre Flip-Flops und begleiten Sie mich zu den schönsten Stränden Mallorcas!

1 Es Trenc – die spanische Karibik

Wenn man auf Mallorca von einem Strand spricht, der fast schon ikonisch ist, dann landet man schnell bei Es Trenc. Puderzuckerfeiner heller Sand, kristallklares, tief türkisfarbenes Wasser, dazu eine über Kilometer weitgehend unbebaute Dünenlandschaft. Kein Wunder, dass dieser Naturstrand zu den schönsten Europas zählt. Er liegt an der Südküste in der Gemeinde Campos, und für mich ist er die spanische Karibik.

Das liegt nicht nur an der Optik, die einem den Atem raubt, sondern auch an diesem Gefühl, weit weg vom Alltag zu sein. Man läuft endlos am Wasser entlang, spürt den Sand unter den Füßen und folgt einfach der Küste. Oder man setzt sich hin, schaut aufs Meer und sieht der Sonne beim Versinken zu. Obwohl der Strand bekannt und gut besucht ist, finden Sie über die ganze Länge immer wieder ruhigere Abschnitte. Je weiter Sie nach Westen Richtung Ses Covetes gehen, desto stiller wird es.

Alles auf einen Blick

  • Lage: Südküste, Gemeinde Campos, zwischen Sa Ràpita und Colònia de Sant Jordi
  • Strandtyp: feiner, heller Naturstrand, mehrere Kilometer lang
  • Wasser und Einstieg: flach abfallend, sanfter Wellengang, ideal zum Baden
  • Anreise und Parken: kostenpflichtige Parkplätze am Ende der Zufahrt durch die Salinen, in der Hauptsaison schnell voll, also früh kommen. Auch per Boot ab Colònia de Sant Jordi erreichbar
  • Infrastruktur: Naturschutzgebiet, daher nur wenige mobile Strandkioske, kaum Schatten
  • Ideal für: Familien mit kleinen Kindern, lange Strandspaziergänge, alle, die viel Platz und Natur suchen

Mein Tipp: Kommen Sie früh und bringen Sie Sonnenschutz mit, denn natürlichen Schatten gibt es hier kaum. Dafür gehört der Sonnenaufgang über dem Wasser zu den schönsten Momenten, die der Strand zu bieten hat.

2 Cala Sa Nau – Naturbucht und Unterwasserwelt

Die Badebucht Cala Sa Nau zieht viele Menschen in ihren Bann. Mit ihrer sanft geschwungenen, fast S-förmigen Form hat die Natur hier ein echtes Postkartenmotiv geschaffen, eines, das man nicht nur auf Bildern sehen, sondern selbst auskundschaften will. In der geschützten Bucht ankern Boote, Schnorchler ziehen über den sandig-felsigen Grund, und am Strand lässt man das Geschehen einfach auf sich wirken. Cala Sa Nau liegt im Südosten zwischen Cala d'Or und Portocolom und hält zwischen Felsen und Meer ein Gefühl von Leichtigkeit fest, das einen Besuch fast unverzichtbar macht. Eine kleine Strandbar versorgt Sie mit Snacks und Getränken, am Wochenende legen zeitweise DJs auf. Wenn Sie zu Gast im Barefoot Hotel Mallorca in Portocolom sind, sollten Sie unbedingt einen Abstecher einplanen.

Alles auf einen Blick

  • Lage: Südosten, Gemeinde Felanitx, zwischen Cala d'Or und Portocolom
  • Strandtyp: kleine Sandbucht, gerahmt von Felsen und Pinien
  • Wasser und Einstieg: kristallklar, geschützt, kaum Wellengang, hervorragende Sicht
  • Anreise und Parken: über S'Horta der Beschilderung folgen, schmale Zufahrt, Parkplatz oberhalb der Bucht, von dort rund 500 Meter und eine Treppe hinunter
  • Infrastruktur: Strandbar, Liegen- und Schirmverleih, Duschen, sanitäre Anlagen, barrierefreier Holzsteg
  • Ideal für: Schnorchler, Bootsausflügler, Paare, Familien mit etwas älteren Kindern

3 Playa de Muro – Sandstrand für die ganze Familie

Im Nordosten erstreckt sich auf rund sechs Kilometern die Playa de Muro, einer der längsten zusammenhängenden Sandstrände der Insel und ein Liebling vieler Familien. Klares, blaues Wasser, feiner heller Sand und eine Kulisse, die sich vor jeder Karibik-Postkarte nicht verstecken muss. Was den Strand auszeichnet, ist die sehr geringe Wassertiefe, die sich weit ins Meer hineinzieht. Kinder planschen hier sicher, während Schwimmer einfach ein paar Meter weiter hinauslaufen.

Dazu kommt eine durchdachte Infrastruktur mit Liegen, Restaurants und kleinen lokalen Anlaufstellen, vor allem im belebteren Abschnitt nahe Port d'Alcúdia. Die Strandtasche muss also nicht überquellen, vor Ort finden Sie alles. Wenn Sie es natürlicher mögen, wandern Sie Richtung Naturpark S'Albufera. Dort wird es ruhiger, und der angrenzende Pinienwald spendet Schatten, ganz ohne Sonnenschirm. Playa de Muro hält für jeden das passende Plätzchen bereit.

Alles auf einen Blick

  • Lage: Nordosten, Bucht von Alcúdia, zwischen Port d'Alcúdia und Can Picafort
  • Strandtyp: breiter, feiner Sandstrand, in mehrere Sektoren gegliedert
  • Wasser und Einstieg: sehr flach abfallend, ruhig, mit der Blauen Flagge ausgezeichnet
  • Anreise und Parken: gut erreichbar über Port d'Alcúdia, Parkplätze und Stellflächen in Strandnähe
  • Infrastruktur: Restaurants, Strandbars, Liegen, Spielplätze, Rettungsschwimmer, im Norden viel Animation
  • Ideal für: Familien mit kleinen Kindern, lange Spaziergänge, Wassersportler im windigeren Norden

Mein Tipp: Der berühmte Holzsteg an der Spitze von Sektor 1 ist eines der schönsten Fotomotive Mallorcas. Früh am Morgen haben Sie ihn fast für sich, und das Licht über der Bucht ist dann am weichsten.

4 Cala Deià – wilde Felsbucht im Tramuntana-Gebirge

Eng verbunden mit der Natur vermittelt die Cala Deià mitten in der Serra de Tramuntana ein Gefühl von Freiheit, das weit über das Meer hinaus nachhallt. Die Umgebung ist bekannt für anspruchsvolle Radtouren und Wanderwege und hält gleichzeitig ruhige Rückzugsorte direkt am Wasser bereit. Die kleine Bucht wirkt fast unverschämt idyllisch, mit hellen Felsen, die in starkem Kontrast zur markanten Gebirgskulisse stehen.

Hier liegt man nicht auf feinem Sand, sondern auf Stein und grobem Kies, weshalb sich ein paar Badeschuhe lohnen. Dafür ist das Wasser glasklar und unter der Oberfläche gibt es einiges zu entdecken, also packen Sie ruhig die Schnorchelausrüstung ein. Direkt über der Bucht thront das Restaurant Ca's Patró March, das Sie vielleicht aus der Serie The Night Manager kennen. Von dort schweift der Blick weit über das Meer, während in der Ferne kleine Punkte vorbeiziehender Schiffe auftauchen.

Alles auf einen Blick

  • Lage: Westküste, Serra de Tramuntana, unterhalb des Bergdorfs Deià
  • Strandtyp: kleine Fels- und Kiesbucht, rund 70 Meter, kein Sand
  • Wasser und Einstieg: glasklar, recht tief, bei Brandung anspruchsvoll, Badeschuhe empfohlen
  • Anreise und Parken: schmale, kurvige Zufahrt zu einem kleinen kostenpflichtigen Parkplatz, alternativ Wanderung von Deià hinunter, in der Saison schnell voll
  • Infrastruktur: zwei Restaurants, Toiletten, keine Liegen, kein Sonnenschirmverleih, keine Rettungsschwimmer
  • Ideal für: Schnorchler, Wanderer, Naturliebhaber und alle, die das Ursprüngliche suchen

5 Platja de Formentor – Panorama als Hauptdarsteller

Im Norden Mallorcas erstreckt sich die berühmte Halbinsel Formentor Peninsula, deren Natur so beeindruckend ist, dass man fast das Gefühl hat, hier sei das Wort „Panoramablick“ entstanden. Auf dem Weg zur bekannten Sehenswürdigkeit Cap de Formentor liegt auf halber Strecke der Sandstrand Platja de Formentor. Im Norden erstreckt sich die berühmte Halbinsel Formentor, deren Natur so beeindruckt, dass man fast meint, hier sei das Wort Panoramablick erfunden worden.

Auf dem Weg zur bekannten Sehenswürdigkeit Cap de Formentor liegt auf halber Strecke die Platja de Formentor. Pinienbäume reihen sich dicht aneinander und spenden natürlichen Schatten, ein schöner Kontrast zum fast babyblauen Wasser, in dem der Meeresgrund kaum klarer sein könnte. Hier laufen Sie durch feinen, fast pudrigen Sand direkt ins Meer, links und rechts eine Kulisse, die man sonst nur aus Filmen kennt. Im Sommer ist der Strand wegen seiner Bekanntheit und der Nähe zum Leuchtturm gut besucht, doch am frühen Morgen oder späten Nachmittag kehrt mehr Ruhe ein.

Alles auf einen Blick

  • Lage: Nordspitze, Halbinsel Formentor, Gemeinde Pollença
  • Strandtyp: schmaler, feiner Sandstrand, von Pinien gesäumt
  • Wasser und Einstieg: flach abfallend, klar, meist ruhig
  • Anreise und Parken: Achtung, vom 15. Mai bis 15. Oktober 2026 ist die Straße zur Halbinsel täglich von 10 bis 22 Uhr für Privatautos gesperrt. In dieser Zeit kommen Sie per Shuttle, Linienbus, Rad oder zu Fuß. Außerhalb der Sperrzeiten gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz nahe dem Strand
  • Infrastruktur: Restaurants, Strandbars, Liegen- und Schirmverleih, Toiletten, Wassersport
  • Ideal für: Familien, Fotofreunde, alle mit einem Faible für große Kulissen

Mein Tipp: Planen Sie ein Picknick ein, der Strand mit seinem Naturschauspiel eignet sich hervorragend dafür. Und prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Sperrzeiten der Halbinsel, dann beginnt der Tag entspannt statt vor einer Schranke.

6 Sa Calobra & Torrent de Pareis – Strandbucht, wie gemeißelt

In Sa Calobra erwartet Sie kein Strand im klassischen Sinn, an dem man einfach das Handtuch ausbreitet und den Tag in der Sonne verbringt. Vielmehr ist es ein Ort zum Staunen. Schon die Anreise über die berühmte Serpentinenstraße fühlt sich wie ein Abenteuer an. Kurve für Kurve schlängelt sie sich durch die Serra de Tramuntana, vorbei am legendären Krawattenknoten, bis sie unten in zwei kleine Buchten mündet.

Das eigentliche Highlight wartet aber erst danach, die Mündung des Torrent de Pareis. Durch einen rund 50 Meter langen, in den Fels geschlagenen Fußgängertunnel gelangen Sie zu der beeindruckenden Szenerie. Zwei gewaltige Felswände stehen sich gegenüber, ragen in die Höhe und lassen nur einen schmalen Spalt zum Meer frei, fast wie ein natürliches Tor in eine andere Welt. Türkisfarbenes Wasser trifft hier auf helle Kiesel und Steine, eingerahmt von steilen Klippen. Sa Calobra gehört zu den beliebtesten Spots der Insel. In der Hauptsaison sollten Sie mit viel Andrang rechnen. Das Naturschauspiel vor Ort rechtfertigt das große Interesse.

Alles auf einen Blick

  • Lage: Nordwestküste, Serra de Tramuntana, unterhalb des Puig Major
  • Strandtyp: kleine Kiesel- und Steinbucht, felsiger Einstieg, Badeschuhe empfohlen
  • Wasser und Einstieg: glasklar, bei Wellengang kann Strömung aufkommen
  • Anreise und Parken: über die spektakuläre Bergstraße Ma-2141 zum kostenpflichtigen Parkplatz, alternativ per Ausflugsboot ab Port de Sóller. Linienbusse fahren nicht, organisierte Tagestouren schon
  • Infrastruktur: einige Restaurants und Strandlokale, vom Tunnel zur Schlucht sind es noch ein paar Hundert Meter zu Fuß
  • Ideal für: Naturliebhaber, Fotofreunde, Wanderer, alle mit Sinn für dramatische Landschaft

7 Cala S’Almunia – spanische Authentizität und raue Schönheit

Im Südosten der Insel, nahe Santanyí, liegt die felsige Bucht Cala s'Almunia, ein Ort, der von spanischer Ursprünglichkeit lebt. Kleine Bootshäuser, direkt in den Stein gebaut, schmiegen sich an die Bucht und geben ihr etwas Ehrliches, fast als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Für mich fühlt sich dieser Ort an wie aus einem Märchen, parece de cuento, wie man auf Spanisch sagt. Man steht zwischen den Felsen, spürt den Wind, die Haare noch nass vom letzten Sprung ins Wasser, und sieht der Sonne beim Glitzern auf der Oberfläche zu.

Wer baden möchte, gelangt über natürliche Felsrampen ins kristallklare Wasser, und auch zum Schnorcheln ist die Bucht ein Genuss. Wenige Gehminuten entfernt wartet mit der Caló des Moro eine der meistfotografierten Buchten Mallorcas, ein Abstecher, der sich lohnt.

Alles auf einen Blick

  • Lage: Südosten, Gemeinde Santanyí, direkt neben der Caló des Moro
  • Strandtyp: kleine Felsbucht mit Kies und natürlichen Felsplateaus, kaum Sand
  • Wasser und Einstieg: glasklar, Einstieg über Felsen und Rampen, ideal zum Schnorcheln
  • Anreise und Parken: In der Siedlung gilt Parkverbot mit hohen Strafen. Parken Sie kostenlos am Ortseingang von Cala Llombards und gehen den letzten Kilometer zu Fuß, dann über eine steile Treppe hinunter
  • Infrastruktur: keine Restaurants, keine Toiletten, also Proviant und Wasser mitbringen
  • Ideal für: Schnorchler, abenteuerlustige Schwimmer, Fotofreunde, Liebhaber des Ursprünglichen

Mein Tipp: Besuchen Sie die Bucht außerhalb der Hochsaison oder am frühen Morgen, denn sie ist klein und längst kein Geheimtipp mehr. Festes Schuhwerk macht den Abstieg deutlich angenehmer als Flip-Flops.

8 Cala Agulla – lebhafter Strand mit Pinien und Wassersport

Im Nordosten, nur wenige Minuten vom Ferienort Cala Ratjada entfernt, liegt die Cala Agulla. Der breite, rund 500 Meter lange Sandstrand wird von Pinien gesäumt und gehört zu den lebhafteren Abschnitten der Insel. Bars und Restaurants liegen in direkter Nähe und machen Ihren Strandtag angenehm unkompliziert. Der Zugang ist einfach, der Sand fein, das Wasser klar. Zwischen Sonnenliegen und schattigen Plätzen unter den Pinien suchen Sie sich Ihren Lieblingsplatz, und gerade in den Mittagsstunden ist der natürliche Schatten eine willkommene Alternative zum Sonnenschirm. Auch im Wasser wird es nie ganz ruhig, Kajaks, Stand-up-Paddler und gelegentlich Wasserski teilen sich die Bucht. Trotzdem wirkt alles geordnet, und statt Chaos spüren Sie lebendiges Strandleben. Hinter dem Strand beginnt zudem ein geschütztes Naturgebiet, durch das ein schöner Wanderweg zur Nachbarbucht Cala Mesquida führt.

Alles auf einen Blick

  • Lage: Nordosten, Gemeinde Capdepera, am Rand des Naturparks Llevant
  • Strandtyp: breiter, feiner Sandstrand, von Pinien und Dünen gerahmt
  • Wasser und Einstieg: klar, eher flach, im nördlichen Abschnitt ruhiger und gut zum Schnorcheln
  • Anreise und Parken: über Cala Ratjada gut ausgeschildert, großer kostenpflichtiger Parkplatz im Pinienwald, auch mit dem Bus erreichbar
  • Infrastruktur: Strandbars, Restaurant, Liegen, Rettungsschwimmer, Wassersportzentrum, Beachvolleyball
  • Ideal für: aktive Strandtage, Familien, Wassersportler, junges Publikum

9 Platja de Sant Elm – entspannt und familiär im Westen Mallorcas

Der Strand von Sant Elm liegt im Westen und gehört zu den ruhigeren Orten der Insel. Der kleine Ferienort hat sich seinen entspannten, fast dörflichen Charakter bewahrt und ist bei Familien beliebt. Hier läuft alles ein wenig langsamer, ohne Hektik, dafür fröhlich lebendig. Der Strand teilt sich in zwei Bereiche, einen sandigen und einen mit gröberem Kies. Beide bieten ausreichend Platz für einen entspannten Tag, ohne überfüllt zu wirken. Durch den flachen Einstieg eignet sich Sant Elm gut für Familien und alle, die einfach im Meer treiben möchten.

Direkt am Strand wartet ein kleiner Spielplatz, entlang der Promenade reihen sich Restaurants mit mallorquinischen Gerichten. Vielleicht sitzen Sie dort mit einem kühlen Getränk in der Hand, den Duft spanischer Gewürze in der Luft, während im Hintergrund das Meer rauscht. Wer mag, leiht sich ein Tretboot oder schwimmt zur kleinen vorgelagerten Insel Es Pantaleu hinüber, rund 300 Meter sind es für geübte Schwimmer.

Der eigentliche Star am Horizont ist aber Sa Dragonera, die Dracheninsel, die ihren Namen ihrer langgestreckten, drachenartigen Form verdankt. Direkt vom Hafen in Sant Elm legen mehrmals täglich Boote zum Naturpark ab, günstiger als von Port d'Andratx. Auf der unbewohnten Insel leben tausende Eidechsen, und gut beschilderte Wege führen zu den Leuchttürmen. Auch die Wanderung zum historischen Kloster La Trapa startet hier.

Alles auf einen Blick

  • Lage: Südwesten, Gemeinde Andratx, mit Blick auf Es Pantaleu und Sa Dragonera
  • Strandtyp: zweigeteilt, ein Sandabschnitt und ein Kiesabschnitt, rund 180 Meter
  • Wasser und Einstieg: flach und sanft, meist ruhig, mit der Blauen Flagge ausgezeichnet
  • Anreise und Parken: über kurvige Straßen ab Andratx, kostenpflichtige und teils kostenlose Stellplätze in den Seitenstraßen, auch per Bus erreichbar
  • Infrastruktur: Promenade mit Restaurants und Geschäften, Spielplatz, Duschen, Liegen, Tretbootverleih, Rettungsschwimmer
  • Ideal für: Familien, Paare, Schnorchler, Tagesausflügler zur Dracheninsel

10 Cala Mesquida – Strand von ungezähmter Schönheit

Natürlicher, fast etwas wilder zeigt sich die Cala Mesquida im Nordosten, ganz in der Nähe von Capdepera. Schon bei der Ankunft merkt man, dass es hier weniger um perfekte Postkartenidylle geht als um Natur, die sich ihren eigenen Raum nimmt. Rund um den feinmehligen Sand zieht sich ein geschütztes Dünengebiet, das der Bucht ihren eigenen Charakter verleiht, rau, ungleichmäßig, eben nicht glattgebügelt.

Holzstege führen über die Dünen, denn das Betreten der empfindlichen Landschaft ist untersagt. Auch im Wasser zeigt sich Cala Mesquida lebendiger, bei Nordwind rollen spürbare Wellen in die offene Bucht. Für einen ruhigen Badetag ist das nicht immer ideal, fürs Bodyboarden oder eine sportliche Einheit dafür umso mehr. Wer einen Strand sucht, an dem die Natur klar im Vordergrund steht und man sich gern von einer Welle mitreißen lässt, ist hier genau richtig.

Alles auf einen Blick

  • Lage: Nordosten, Gemeinde Capdepera, im Naturschutzgebiet seit 1991
  • Strandtyp: breiter, feiner Sandstrand, rund 300 Meter, eingerahmt von geschützten Dünen
  • Wasser und Einstieg: flach abfallend, bei Nordwind kräftiger Wellengang, gelegentlich Strömung
  • Anreise und Parken: über die Ma-4042 ab Capdepera gut ausgeschildert, Parkplatz nahe dem Strand, von dort über Holzstege durch die Dünen
  • Infrastruktur: Strandbar, Liegen, Rettungsschwimmer in der Saison, Toiletten
  • Ideal für: Surfer und Bodyboarder, Wanderer, Naturliebhaber, Familien an ruhigen Tagen

Flip-Flops an, Alltag aus – wann startet Ihr Strandurlaub?

Na, ist Ihre Strandtasche schon gepackt? Ob für einen langen Badetag am Es Trenc mit Karibik-Gefühl oder für einen Abstecher in die klare Cala Sa Nau, Mallorca hält für jeden den passenden Lieblingsstrand bereit. Vom Barefoot Hotel Mallorca in Portocolom aus liegen Sie genau richtig, um viele dieser Strände zu entdecken, die Füße in den feinen Sand zu stecken und das mediterrane Lebensgefühl auf sich wirken zu lassen.

Die schönsten Buchten des Südostens, Cala Sa Nau und Cala Mitjana, erreichen Sie in wenigen Minuten, und auch der Süden mit Es Trenc und die wilden Buchten bei Santanyí sind ein lohnender Tagesausflug. Einem entspannten Strandurlaub auf Mallorca steht also nichts mehr im Weg. Ich wünsche Ihnen viele sonnige Momente am Meer.

Terrasse mit Ausblick auf das Meer, Holzmöbel und mediterrane Landschaft im Barefoot Hotel Mallorca.

Barefoot Hotel Mallorca

Moderne Lobby mit geschwungener Treppe, stilvollen Sesseln und elegantem Dekor im Elephant Hotel Weimar.

Hotel Elephant Weimar

Leseecke mit Ledersessel, umgeben von Pflanzen und Bücherregalen im Hotel Kaiserhof Heringsdorf.

Hotel Kaiserhof Heringsdorf

Sonniger Balkon mit Rattanmöbeln im Koopmanns Hotel und Lädchen auf Rügen mit Ausblick auf die Umgebung.

Koopmanns Hotel und Lädchen

Sonnige Terrasse des Künstlerquartiers Seezeichen in Ahrenshoop mit Sitzgelegenheiten und grüner Umgebung.

Künstlerquartier Seezeichen

Moderne Sitzecke im Vju Hotel Rügen mit hellem Sessel, Holzbeistelltisch und großer Fensterfront.

Vju Hotel Rügen

Moderne Terrasse des Wyn Strandhotels Sylt mit weißen Sitzpolstern und Blick auf das Meer und Dünen.

Wyn. Strandhotel Sylt